
Starke Kommunikation entsteht im Spiel zweier Kräfte: Analyse und Intuition. Analyse klärt den Kern – die Frage, was wir sagen wollen. Intuition entfesselt Kreativität – unsere Fähigkeit, es neu und unverwechselbar zu sagen. Ich helfe, beide Kräfte ins Spiel zu bringen.
Alles beginnt mit dem Kern
„Was will ich sagen?“
An dieser einfachen Frage entscheidet sich die Qualität aller Kommunikation.
Egal, ob es um Wahlkampf geht oder Schokoriegel, um eine neue Fernsehshow oder die Positionierung eines DAX-Konzerns, um Luxusuhren, Spiritualität oder Maschinenbau.
Können wir diese Frage präzise beantworten, reduziert auf das Entscheidende, dann haben wir den Kern gefunden – und der Weg ist frei für Kreation, die diesen Kern neu und unverwechselbar erzählt, mit menschlicher Intelligenz oder Künstlicher. Denn auch für die rasant wachsenden Möglichkeiten der KI-Tools brauchen wir den Kern, um sie zu prompten.
Können wir die Frage nach dem Kern nur ungefähr beantworten – dann können wir auch nicht klar kommunizieren. Warum? Weil Kreation, die auf „ungefähr“ basiert, genau das wird: ungefähr. Zu lang, zu austauschbar, zu kraftlos. Vollständig, statt faszinierend. Richtig statt berührend. Mittelmäßig.
Alles beginnt mit dem Kern.
Die gute Nachricht: Kerne sind einfach. Einmal gefunden, staunen wir oft, wie stimmig, aufgeräumt und jenseits aller Zweifel sie sind.
Die Herausforderung ist der Weg dorthin: Kaum etwas ist so komplex, anstrengend und manchmal zeitraubend, wie das Finden des Kerns. Zu oft liegt er verborgen unter Unmengen von Daten, steht im Störfeuer klug klingender Einwände oder muss verteidigt werden gegen die lautstarke Fraktion der „das da gehört auch noch mit rein“-Sager.
Unsere Rettung und die eine treibende Kraft hinter dem Kernfinden ist das Analytische Denken. Es findet in viel zu vielen (oder viel zu wenigen) Daten verborgene Zusammenhänge, sortiert, gewichtet, priorisiert. Sein wichtigstes Werkzeug ist eine grandios einfache Frage:
„Wenn alles wichtig ist – was ist entscheidend?“
Ohne das Analytische Denken wäre der Kern unauffindbar. Aber es ist nur die eine, offensichtliche Kraft der Kernfindung. Die andere ist das Intuitive Denken, dessen Wirken hier oft kaum wahrgenommen wird – aber den Kern finden wir nur, wenn wir beide Kräfte einsetzen.
Alles entsteht durch Intuition
Es ist eine Urerfahrung kreativer Arbeit, dass die kostbarsten Momente zugleich Momente außerhalb unserer Kontrolle sind: Der Augenblick, in dem eine Idee, eine Erkenntnis, eine Zeile einfach zu uns kommt – buchstäblich aus dem Nichts.
Was von außen wie ein glücklicher Zufallstreffer wirkt, ist tatsächlich das genaue Gegenteil: Es ist das Ende eines (manchmal unbemerkt) gelungenen Weges, an dessen Anfang die analytische Arbeit am Kern steht. Es ist der Augenblick, indem das Nichtbewusste Denken uns das Ergebnis seiner Arbeit übermittelt. In diesem Sekundenbruchteil blitzt auf, was diese Seite unseres Geistes zu leisten vermag: Daten zu verarbeiten, Erkenntnisse zu gewinnen und Ideen zu entwickeln – holistischer, schneller und kreativer, als es das Bewusste Denken je könnte.
Dieses Nichtbewusste Denken nennen wir Intuition – und sie gehört nicht den Kreativen allein. Wissenschaftler, Manager und viele andere „nichtkreative“ Berufe kennen diese zweite Kraft neben dem Analytischen Denken und setzen sie ein. Denn nicht nur kreative Ideen, auch strategische Erkenntnisse und wissenschaftliche Durchbrüche gelingen nicht ohne Intuition. Albert Einstein hat sie deshalb einmal das „Heilige Geschenk“ genannt.
Alles entsteht durch Intuition.
Intuition kann aber nicht im luftleeren Raum wirken, sie braucht etwas, womit sie arbeiten kann. In Wissenschaft und Wirtschaft sind es Daten, in Kommunikation ist es der Kern. Ist er geklärt und in klare Sprache gefasst, kann unsere kreative Intuition starten – und tut das auch, unbemerkt, oft über Nacht oder wenn wir mit etwas anderem beschäftigt sind.
Bis sie plötzlich wieder passieren: die kostbaren Momente außerhalb unserer Kontrolle. Die Momente, in dem eine Idee entsteht.
Workshops – maßgeschneidert und intensiv
Keine Aufgabe und keine Gruppe ist gleich. Deswegen sind alle Workshops passgenau auf Thema, Teilnehmende und ihre konkreten Aufgaben und Ziele zugeschnitten.
Was alle Workshops gemeinsam haben, ist die intensive Arbeit:
Wir trainieren höchste denkerische Klarheit & sprachliche Disziplin beim Klären des Kerns und den spielerisch-effektiven Einsatz von Intuition und Kreativität für die Kommunikation.
Alle Workshops sind vor Ort oder digital durchführbar.
Keynotes – Kreativität und Intuition live on stage

In meinen Keynotes beleuchte ich im Dialog mit dem Auditorium das ganze Spielfeld der kreativen Arbeit: Von Sprache bis Storytelling, von Intuition bis Kreativität, von Strategie bis Künstliche Intelligenz.
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Storytelling
und die 7
UrgeschichtenKeynote auf dem ADC Festival Hamburg -
Die Kunst,
Keynote FOEN Kreativ-Festival, Innsbruck
intuitiv
zu denken -
Intuition – Die Kraft
Keynote für den NDR, Hamburg
des nichtbewussten
Denkens -
Social Media
Keynote auf der Social Media Week Hamburg
rettet
die Welt -
Es wird einmal – Wie
Keynote an der HAW, Hamburg
Stories unsere Zukunft
vorausahnen -
Creative OS –
Keynote Hamburg School of Ideas, Hamburg
Wie unser Geist
Ideen erschafft
Woher kommt Intuition? Wie entstehen Ideen? Und was hat der Wal damit zu tun?
Hinter den großen Ideen warten noch größere Fragen auf uns:
Was ist Kreativität? Warum ist der Kern so entscheidend? Wieso sind wir süchtig nach Geschichten? Woher nimmt Sprache ihre fast unheimliche Wirkung? Wie führt man Kreative?
Das sind einige der Themen, denen ich in Büchern, Aufsätzen, Podcasts und Blogbeiträgen nachgehe – mal reflektierend, mal in eigener kreativer Umsetzung.
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Echtzeit – Die Kunst, intuitiv zu denken
Was ist Intuition und warum ist sie die zentrale Kraft kommunikativer Arbeit? Meine Antwort in Buchform.
Buch bestellen -
Die Kunst, intuitiv zu denken
Mein erster Podcast über Intuition, Kreativität und den ganzen Rest mit dem großartigen Thomas Zielinski.
Podcast hören -
Einsteins heiliges Geschenk
Ein kurzer Artikel über ein faszinierendes Einsteins-Zitat für das Wirtschaftsmagazin Econova.
Auf S. 84 lesen
Brett für die Welt
Biographie von Skateboard-Papst Titus Dittmann Auftragsarbeit für Bastei-Lübbe
Artikel lesenPhaeton – Heimliche Helden
Drei Reportagen über Menschen, die den Stars ihre großen Auftritte ermöglichen
Artikel lesenThe Beatles: Dear Prudence
Vier Takte Pop, an denen Bach seine Freude gehabt hätte
Artikel lesenMenschen dirigieren
Was Chorleitung mit Agenturführung zu tun hat – Essay für das Buch „Typen“ von Wulf-Peter Kemper
Artikel lesen„Mir ist langweilig!“
Essay für das Evonik-Magazin über ein unterschätztes Gefühl
Artikel lesenLove Poem
Verfilmtes Liebes-Gedicht für die Frühjahrs-Kampagne von New Yorker
Artikel lesenWir Alleskönner
Essay für das Evonik-Magazin über den Spezialisten in uns allen
Artikel lesenMercedes-Benz „Flickr“
Foto-Buch über überraschende Liebesbeweise für die älteste Automarke der Welt
Artikel lesenShoot the Shooting
Mit Michael Ballhaus und dem VW Phaeton in New York City
Artikel lesenImmer unterwegs

Texter. International ausgezeichneter Kreativdirektor. Musiker. Jung von Mattler. ADC Mitglied. Lehrer und Lernender.
Geboren 1965 in Hamburg. Sieben Jahre später den zu Recht verschollenen Roman-Erstling begonnen (es ging um Raumschiffe und Faser-Kanonen) und seitdem neben sehr vielen anderen Dingen immer geschrieben. Gedichte, Songs, Balladen, Texte, Kurzgeschichten, Essays, Musicals, Porträts, Reden, später dann alle Sorten von Werbung und noch mehr Songs und Bücher.
Eingetaucht in Musik. Theorie studiert, in Tonsatz und Harmonielehre eingetaucht und alles dann selbst komponierend ausprobiert. Mit meinem Mentor Bach auseinandergenommen und die Beatles. Pathagoras und Shakespeare. Entdeckt, dass aus Klarheit und Verdichtung Schönheit entspringt und zum ersten Mal begriffen, dass Perfektion etwas Lebendiges ist.
Währenddessen recht erfolgreich Material für einen möglichst wilden Lebenslauf gesammelt – u.a. hiermit (nicht chronologisch sortiert):
Auf einem Bio-Bauernhof in der Nordheide gelernt, Kühe mit der Hand zu melken und den Hanomag-Dieselmotor des Traktors Baujahr ´51 jeden Morgen zum Leben zu erwecken.
Das Büro des (damals noch kleinen aber schon feinen) Jazzlabels ACT Music von Siegfried Loch geleitet und zuverlässig daran gescheitert, vor allem an Exportrechnungen nach Japan.
Zwei Semester Deutsch und Philosophie studiert um meine Frau kennen zu lernen. Klappte, u.a. dank gemeinsamer Lesungen von Hölderlins Liebesroman “Hyperion”.
Morgens um sechs im Hafen mit bereits dreiviertel-strammen Kollegen Lastwagen entladen und immerhin drei Wochen durchgehalten.
Dann Kirchenmusik an der Musikhochschule in Hamburg studiert und anständig mit Diplom beendet, dabei Orgel nur knapp bestanden, aber eigentlich ging es sowieso nur um die Prüfung in Chor-Leitung.
Brahms Requiem (inkl. der dazu nötigen 140 Musiker) dirigiert. Und Bachs Johannes-Passion, Händels Messias, das Mozart Requiem. Verstanden, dass Führung kein Egotrip ist, sondern die Gewissheit, dass alle Fehler auf meine Kappe gehen. Die Freude kennengelernt, Menschen weiter zu bringen, als sie es selbst für möglich gehalten haben. Mich eingeschlossen.
Zwei Söhne gezeugt, Apfelbaum gepflanzt und (sehr altes) Haus (fast allein um-) gebaut.
Was man so macht zwischen Zivildienst und „Willst Du die nicht färben?“
Irgendwann dann Kreativdirektor bei Jung von Matt. Sechs Jahre auf höchstem Niveau um Etats, Standing, Preise kämpfen und dabei das Geschenk genießen, von brillanten Textern und Strategen lernen zu dürfen.
Etats gewonnen in Hamburg, Essen, München, Karlsruhe, Peking, Düsseldorf, Berlin und Datteln. ADC-Mitglied geworden. Cannes-Löwen abgeschleppt. Immer Fensterplatz, immer Sushi, immer müde. Werberleben.
Vor allem aber: fast mönchisches Training im Niederringen des inneren Texterhundes, im Streben nach der perfekten Formulierung, dem Bauchkribbeln, dem, es gibt kein besseres Wort dafür: Flow.
Die ganze Zeit, erst schemenhaft, dann immer drängender die Frage:
Wie funktioniert das alles? Wie entstehen Ideen? Was ist Intuition? Wieso fesseln uns Geschichten? Woher nimmt Sprache ihre Macht?
Was für Fragen!
Zweitausend Workshops später und von unzähligen Menschen beschenkt mit großartigen Ideen, noch besseren Fehlern und verblüffenden Fragen ist eines wenigstens geklärt:
Jede neue Erkenntnis, jeder Schritt weiter hinein in das Universum der Worte, Ideen und Geschichten macht das Geheimnis nur größer.
I am a happy man.